Mittwoch, 30. April 2014

Meine Patchworkdecke und weitere Kuschelaccessoires

Am Wochenende habe ich nicht nur gekocht und gebacken, sondern auch mal wieder etwas genäht.
Sehr lange lag meine angefangene Patchworkdecke in meiner Projektkiste und endlich ist sie fertig!
Ich habe sie ähnlich der Decke genäht, die ich für meine Mum zum Geburtstag gemacht habe.

Ich habe ebenfalls Stoffquadrate von einer Größe von 15 x 15 cm zusammengenäht. Jedoch ist meine Decke etwas kleiner, nämlich circa 1,60 m x 1,15 m, geworden. Auch habe ich meine Decke anders verarbeitet.


Auf die Rückseite der vernähten Baumwollquadrate habe ich das Volumenvlies festgesteppt, sodass es nicht verrutschen kann. 


Anschließend habe ich auf die Baumwolldecke eine Fleece-Rückseite genäht. Der Fleecestoff muss etwas größer sein als die Baumwolldecke, sodass das Fleece, zweimal umgeklappt, als Rand für die Baumwollseite dienen kann. Nach dem Feststeppen des Randes ist die Decke auch schon einsatzbereit!


Aus den Fleece-Resten habe ich gleich noch eine neue Hülle für meine Wärmflasche und ein Kirschkernkissen genäht!



Das Kirschkernkissen ist 24 x 14 cm groß und besteht aus zwei Teilen. Das Kissen ist aus Baumwolle, sodass es problemlos in der Mikrowelle und im Ofen aufgewärmt werden kann. Es wurde mit etwa 350 Gramm Kirschkernen gefüllt. Die Kissenhülle habe ich anschließend aus dem Fleecestoff gefertigt. Sie kann nach dem Aufwärmen über das Kissen gezogen werden.



♥ Viele Grüße von eurer Daniela ♥

Samstag, 26. April 2014

Frühlingsmenü und Frühjahrsputz

In den letzten Wochen habe ich mein Zuhause extrem selten gesehen, so war ich dieses Wochenende sehr froh, dass ich Zeit für meinen Frühjahrsputz hatte! Ich habe endlich die restliche Winterdeko entfernt, die Winterbekleidung aussortiert und Platz für die luftigen Sommersachen gemacht.
Und bei meinem Wochenendeinkauf stieß ich auf meine liebsten kulinarischen Frühjahrsboten: Spargel und Rhabarber! Gesehen und gekauft und daheim emsig überlegt, was ich daraus zaubern kann.

Aus dem Rhabarber habe ich einen Rhabarber-Baiserkuchen gemacht.

Zutaten für eine mittelgroße Springform:
500 g Rhabarber
100 g Marzipan-Rohmasse
120 g Margarine
180 g Zucker
2 TL Vanillezucker
1 Prise Salz
3 Eier
190 g Mehl
1/2 Pck. Backpulver
2 EL Milch
2 Eiweiß


Zunächst den Rhabarber waschen, die Haut abziehen und in Stücke schneiden.
Für den Teig die Marzipan-Rohmasse in Würfel schneiden und mit der Margarine, 70 g Zucker, Vanillezucker und Salz verrühren. Anschließend die Eier und die Milch unterrühren und zum Schluss eine Mischung aus Mehl und Backpulver unter die Masse geben. Den Teig in eine vorgefettete Springform geben.
Auf dem Teig die Rhabarberstücke verteilen und bei 175 °C (Ober-/Unterhitze) den Kuchen etwa 40 Minuten backen.
 


Während der Backzeit die zwei Eiweiße steif schlagen und 120 g Zucker einrieseln lassen. Eischnee solange schlagen bis sich der Zucker aufgelöst hat und mit einer Spritztüte in kleinen Tupfen auf den Kuchen verteilen. Anschließend darf der Kuchen noch einmal für 20 Minuten in den Ofen!


Und so schaut das leckere Schmuckstück nach dem Backen aus! :-)


Der Spargel bekam noch eine leckere selbstgemacht Hollandaise aus den zwei Eigelben, die ich für den Eisschnee nicht gebrauchen konnte. Und fertig war das Frühlingsmenü!


Genäht habe ich in letzter Zeit fast gar nichts.
Aber im Zuge meines Frühjahrsputzes gab es für meine Utensilien ein neues Zuhause, da ich mir die Box von Prym in zweifacher Ausführung gegönnt habe :-)



Da jetzt meine Näh-Ecke wieder aufgeräumt ist, freue ich mich schon auf den Start neuer Projekte!

Viele Grüße von eurer Daniela

Mittwoch, 9. April 2014

Schokoladen-Erdnussbutter Kekse

Diese Woche habe ich einfach mal spontan ein paar Kekse für meinen Lieblings-Naschkater gemacht! Es sind Schoko-Erdnussbutterkekse mit Erdnussbutterfüllung geworden. 
Mmmhhh lecker...

Die Zutaten für die Schokokekse:
190 g Mehl
50 g Kakaopulver
1/2 TL Backpulver (oder Natron)
100 g Zucker, weißer
100 g Zucker, brauner
115 g Butter oder Margarine
65 g Erdnussbutter
1/2 Vanilleschote
1 Ei

Zutaten für die Füllung:
80 g Puderzucker
170 g Erdnussbutter

Zunächst das Mehl mit Backpulver und Kakao mischen. Butter, Zucker und Erdnussbutter cremig rühren und anschließend das Mark der Vanilleschote und das Ei dazugeben. Nun die Mehlmischung löffelweise unter die Buttermasse rühren. Für die Füllung wird der Puderzucker mit der Erdnussbutter verrührt. 

Für die Zubereitung der gefüllten Kekse wird je ein Esslöffel Schokoteig abgestochen und mit einem Bällchen der Erdnussbuttercreme gefüllt. Die zunächst kugelförmige Masse wird etwas flach gedrückt und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech gesetzt. Die Kekse habe ich dann im vorgeheizten Ofen bei 180 °C etwa 10 bis 12 Minuten gebacken, bis sie leichte Risse aufwiesen.





♥ Viele Grüße von eurer Daniela ♥

Sonntag, 30. März 2014

Endlich Frühling! (Maulwurfkuchen und Näharbeiten)

Draußen strahlt die Sonne und ich habe meine Winterjacke schon einmal eingemottet. Und da ich wieder einmal etwas für meine Mädels backen wollte, hab ich mich gefragt, welcher Kuchen wohl am besten zum Thema Frühling passt... 
Und da stieß ich auf dieses Rezept für einen Maulwurfkuchen!


Die Zutatenliste:
100 g Margarine oder Butter
120 g Zucker
2 Eier
150 g Mehl
1 TL Backpulver
30 g Backkakao
1 Prise Salz
75 ml Milch
500 ml Sahne
1 Päckchen Vanillezucker
60 g Schoko-Flocken
3 Bananen

Alles beginnt mit einem einfachen Schokokuchen.
Dazu werden Margarine, Zucker und Eier mit dem Rührgerät geschlagen. Anschließend müssen Mehl, Backpulver, Kakao und Salz vermischt und mit der Milch unter den Teig gerührt werden. Der Teig wird in eine vorgefettete Springform gefüllt und ca. 30 Minuten bei 180 °C gebacken. 

Ich habe übrigens gleich zwei gemacht, da ich letztens beim Einkaufen eine neue Mini-Springform in rosa entdeckte, die ich natürlich ausprobieren wollte!


Der ausgekühlte Schokokuchen wird anschließend ausgehöhlt. und die Schokomasse grob zerkrümelt.


Die Mulde in dem Kuchen wird mit den halbierten Bananen ausgelegt.


Anschließend wird die Schlagsahne mit dem Vanillezucker aufgeschlagen und die Schokoflocken werden untergehoben. Diese Masse wird kuppelartig auf dem Kuchen verteilt.


Jetzt müssen nur noch die Krümel auf dem Kuchen verteilt werden. Dabei kann ein Tortenring helfen, dass die Küche von herumrollenden Krümeln verschont bleibt.


Jetzt fehlt nur noch die Dekoration. Ich habe mich entschieden den Kuchen mit einem kleinen Marzipan-Maulwurf und kleinen Zuckerdekorblumen zu verzieren.
Mit diesem leckeren Kuchen hält der Frühling auch auf dem Teller Einzug!



Genäht habe ich natürlich auch. 
Zum einen diesen schönen Loop aus Baumwolle, den ich mir schon so lange gewünscht habe. Er ist aus zwei 1,5 Meter langen und 25 Zentimeter breiten Stoffstreifen zusammengenäht. Da freu ich mich schon auf den nächsten Frühlingsspaziergang!


Und schon ein paar kleine Ostergeschenke für die liebe Familie, wie diese Kramtasche und zwei Einkaufstaschen nach den Schnittmustern von Farbenmix.



♥ Frühlingsgrüße von eurer Daniela ♥

Sonntag, 9. März 2014

Unser Mädels-Wohlfühl-Nähnachmittag mit russischem Zupfkuchen und ganz viel Stoff

Am Samstag haben wir Mädels wieder einmal unseren Sewing-Saturday veranstaltet!
Mein Projekt war diesmal ein neuer Kosmetikkoffer. Das Material dafür lag ja schon lange in meiner Stoffkiste, aber wie so oft fehlte mir die Motivation...
In Gesellschaft ist jedoch vieles leichter, auch das Nähen!
Da ist er nun, mein neues Reise-Schmuckstück:


Der Außenstoff ist ein einfacher Baumwoll-Tupfenstoff, den ich mit einem Matroschka-Webband verziert habe. Die Innenseite besteht aus beschichteter Baumwolle und ist somit abwaschbar und wasserabweisend. Sehr praktisch.



Bevor wir mit dem Nähen begonnen haben, waren wir in unserem Truderinger Stoffladen und haben uns mit diversen Materialien eingedeckt. Zu meinem großen Glück fand ich endlich das München-Webband, welches ich sofort mitnehmen musste und sogleich zu Schlüsselanhängern verarbeitet habe!



Diesmal gehörte es wieder zu meiner Aufgabe für Nervennahrung zu sorgen.
Ich entschied mich einen russichen Zupfkuchen zu backen.


Die Zutaten:
- 325 g Mehl
- 1 Päckchen Backpulver
- 5 EL Backkakao
- 400 g Margarine oder Butter
- 350 g Zucker
- 4 Eier
- 500 g Magerquark
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 1 Päckchen Puddingpulver Vanille

Aus dem Mehl, Backpulver, Backkakao, 200 g Margarine, 200 g Zucker und einem Ei einen Teig kneten und mit circa 2/3 des Teiges die vorgefettete Springform auskleiden. Für die Füllung Magerquark, die restlichen Eier, 200 g Margarine, 150 g Zucker, Vanillezucker und das Puddingpulver verrühren und in die Springform füllen. Nachdem die Füllung glatt gestrichen worden ist, wird der restliche Teig in kleine Flocken gezupft und auf dem Kuchen verteilt. Der Kuchen backt dann bei 180°C für 60 Minuten im Ofen.

Der Kuchen kam sehr gut an und ich habe ihn sicher nicht das letzte Mal gebacken. :-)



♥ Viele Grüße von eurer Daniela ♥

Samstag, 1. März 2014

Mein erstes Dirndl! ♥

Lange vorgenommen und endlich fertig!
Ich habe mein erstes Dirndl genäht!

Gestartet als Gemeinschaftsidee mit einer Freundin hat es eigentlich wesentlich weniger Zeit in Anspruch genommen als ich dachte.
Meine Idee war ein " Tussi-Dirndl " in türkis und schwarz. Der Schnitt ist von Burda (No. 7057), die Stoffe habe ich bei Buttinette und im Stoffgeschäft meines Vertrauens erstanden.


Das Mieder ist aus Brokat und der Rock ist aus Satin gefertigt.
Die Vorder- und Rückenteile des Mieders bestehen jeweils aus mehreren Teilen. Nach dem Zusammennähen der Einzelteile werden alle Nähte abgesteppt. Außerdem können die Nähte noch mit Zierbändern verschönert werden. Erst dann werden der Ober- und der Futterstoff rechts auf rechts zusammengenäht und verstürzt.
Das Dirndl erhält, entgegen der Schnittvorlage, bei der der Reißverschluss vorne mittig angebracht ist, einen Reißverschluss auf der linken Seite. So muss beim Ausziehen des Dirndl nicht immer wieder die Verschnürung gelöst werden.


Als Verzierung habe ich mich für Froschgoscherl entschieden. 
Diese habe ich aus zwei verschiedenen Satinbändern hergestellt.
Da ich die Froschgoscherl sowohl am vorderen Ausschnitt, als auch am Rücken haben möchte, habe ich zuerst das Mieder komplett zusammengenäht, bevor ich die Goscherl angebracht habe. Wenn man die Verzierung nur im vorderen Teil haben möchte, kann man diese auch vor dem Zusammennähen anbringen.
Noch ein Tipp: Ich habe alle inneren Nähte versäumt. Es ist zwar sehr viel Aufwand, aber zum einen sieht das Dirndl auch von innen viel hochwertiger aus, zum anderen ist das Mieder leichter aufzutrennen, wenn man es doch einmal ein Stück vergrößern muss. ;-)


Nach der Fertigstellung des Rockes habe ich diesen noch mit einer silberfarbenen Borte verziert. Dieselbe Verzierung habe ich später auch an der Schürze angebracht.
Den Rock selbst habe ich in Falten gelegt, die Schürze, welche aus besticktem Organza besteht, habe ich gerafft und für den Bund und die Bänder verwendete ich dunkelgraues Satinband.



Und so schaut das Dirndl aus!



Zu einem Dirndl gehört immer auch eine passende Bluse.
Ich muss ja gestehen, dass ich zunächst die Bluse und einen schwarzen Petticoat kaufen wollte, doch meine Mädels haben mich überzeugt, dass selbstgemacht einfach besser ist.
In Anlehnung an meine Lieblings-Dirndlbluse habe ich dieses Modell aus dünner Baumwolle und dem Organza der Schürze genäht.


Und so sieht das Dirndl dann mit schwarzer Bluse und (leider noch halbfertigen) Petticoat aus!


♥   Viele Grüße von eurer Daniela   ♥